Hunde in der Großstadt

Über

Luna, Cujo, Paul und Janni - Körbchengröße XXL



Wir - das sind die drei Hündchen Luna, Cujo, Paul und der Kater Jan Ullrich - sind die tollsten Tiere der Welt. Und weil wir so lieb, brav, wahnsinnig intelligent und schön sind, haben wir nicht nur ein riesiges Körbchen, sondern auch dieses Blog bekommen!


Luna
Geboren 1999 an der Costa Brava, im sonnigen Spanien - daher auch mein sonniges Gemüt!


Da mich in Spanien keiner haben wollte, haben mich nette Menchen mit nach Deutschland genommen, wo ich später mein endgültiges Zuhause fand - bei Mama! Damal war die Welt noch in Ordnung, weil ich die Einzige war, die Prinzessin. Später musste ich dann noch sein paar Einwanderer aufnehmen, aber es is okay, eigentlich ist es in so einer Großfamilie sogar schöner, als wenn man Einzelkind ist. Einer meiner Vorfahren war ein Labrador oder Golden Retriever oder so was, jedenfalls bin ich naturblond. Früher dachte meine Mama, dass ich auch so blöd bin, wie ich blond bin, aber das ist natürlich nicht wahr. Ich erlitt das Schicksal vieler hochbegabter Kinder und wurde erst mal unterfordert. Dann erkannte sie aber endlich, wie wahnsinnig intelligent ich bin und seitdem haben wir wieder großen Spaß zusammen.


Meine Spezialität ist graziles Sofaliegen und Katzenfutter mopsen. Außerdem bin ich ein Suchtalent und stöbere im Wald gerne Menschen auf, die sich vor mir verstecken - Mama nennt das "Hobby-Rettungshundesport". In Wirklichkeit versteckt sich irgendein Dämel mitten im Wald und ich darf ihn dann suchen, was ja wohl kein Problem ist, so penetrant wie die durch den ganzen Wald riechen. Anschließend gibts tolle Leckerchen und alle freuen sich wie die Blöden. Tsss, Menschen ...



“Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Grundunterschied zwischen Mensch und Hund.” (Mark Twain)


Cujo
Mein Start in diese schönen Welt war nicht so toll. Meine Hundemama war auf die Straße gesetzt worden, als das Herrchen merkte, dass sie Babies bekommen sollte. Das war im Sommer 2003 in Istanbul in der Türkei. Mama Monni war ganz tapfer und brachte mich und meine zahlreichen Geschwister alleine auf die Welt. Wir wohnten damals in einem Hinterhof und die Menschen, die dort drumrum wohnten, konnten uns offenbar nicht leiden, denn sie wollten uns steinigen. Dabei waren wir so süße Kinder! Eine nette Frau hat uns allesamt dort weggeholt, gerade noch rechtzeitig, sonst wäre ich wohl nicht alt geworden.


Dann wurde es erst mal ungemütlich: Menschen in weißen Kitteln pieksten uns ganz viel, dann wurden wir in einen riesigen Rumpelkasten gesteckt und wurden dort drin ein paar Stunden rumgeschüttelt. Und schwups - plötzlich waren wir alle in Deutschland! Eine ganz liebe Frau hat uns dort auf ihrem Tierhof aufgenommen. Zum ersten Mal hatten wir ein eigenes Plätzchen für uns. Dort wars schön, wir kuschelten immer ganz eng zusammen. Aber nach und nach verschwanden immer mehr meiner Geschwisterchen. Immer wenn so ein Mensch uns besuchen kam, war nachher erst unser Schwesterchen weg und dann jedesmal eins meiner Brüderchen.


Irgendwann kamen zwei Frauen: Meine jetzige Mama mit ihrer Freundin. Die rochen ganz gut - nach Hund! Erst hatte ich wahnsinnige Angst, als sie mich auf den Arm nahmen und von meiner Monni-Mama wegtrugen. Ich war sooooooooo traurig! Aber nach stundenlangem Gerumpel in so einem Auto-Ding traf ich auf Luna und da ging es mir schon ein bisschen besser. Außerdem habe ich das weltbeste Zuhause, das man sich vorstellen kann. Ich bin immer noch kein Held. Ich hab so wenig kennen gelernt als Baby, sagt Mama immer.


Aber wenn ich mit meinen Freunden zusammen bin, bin ich der glücklichste Hund der Welt. Aber fremden Menschen werde ich nie Vertrauen, wer weiß, ob sie nicht doch irgendwo einen Stein versteckt haben! Außerdem habe ich ein bisschen echtes Herdenschutzhundblut in meinen Adern, da muss man sowieso erst mal ganz vorsichtig sein!




"Kein Tier jemals quält, bloß um zu quälen; aber dies tut der Mensch, und dies macht den teuflischen Charakter aus, der weit ärger ist als das bloß tierische." (Arthur Schopenhauer)


Janni (Jan Ullrich)

Was soll ich sagen - ich bin der Chef im Haus - und die Püppchen tanzen nach meiner Pfeife. Meinen Namen verdanke ich dem dicken Ding mit den roten Haaren, der sich immer auf seinem Rad quält. Offenbar war der gerade wieder auf seiner Rundreise durch Frankreich, als mich die Menschen, bei denen ich auf die Welt gekommen war, in eine Kiste setzten und vor einem Abenteuerspielplatz aussetzten, die Blödmänner. Ich meine, ich hätte über Nacht erfrieren können, oder vom Fuchs gefressen werden! Meine Geschwister waren zwar dabei, aber nicht die Mama. Jedenfalls schnappte mich so eine Dosenöffnerin und nahm mich mit. Dort durfte ich aber nicht bleiben und so landete ich in diesem geilen Haus voller netter Dosenöffner. Okay dort wohnen mittlerweile noch drei Hunde, aber die haben nix zu melden. Die kleinen Scheißer denken zwar immer, sie könnten mich ärgern, aber dann verpasse ich ihnen eins, dass sie rückwärts fliegen.




"Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das dem Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche aber nichts dafür zu tun." (Kurt Tucholsky)



Paulchen

Ich bin das Nesthäkchen, das Paulchen (eigentlich heiße ich Paul!). Ich kam im November 2005 als "Rex" auf die Welt und landete recht früh im Tierheim. Eine ganz entzückende Claudia nahm mich zur Pflege zu sich und ihren drei eigenen Hunden. Eigentlich hätte sie mich am liebsten behalten und ich wäre sooo gerne bei ihr geblieben, aber es ging nicht.


Vier waren einfach zu viel für sie. Dann hat sie mir neue Eltern gesucht, das ging erst ein paar mal schief, bis sie endlich mein jetziges Zuhause fand. Die Frau und einen ihrer Hunde kannte ich schon aus der Hundeschule. Zuhause hatte sie noch so ein scharfes Teil, Luna! Und einen Kater, mit dem kann man toll raufen! Und mein neues Frauchen ist phantastisch! Wir spielen immer Bällchen und so. Außerdem darf ich sie fast immer begleiten - wir sind immer zusammen, das ist genial! Ich glaube, sie ist ziemlich stolz auf mich, aber das darf ich nicht so laut sagen, nicht dass die anderen wieder eifersüchtig werden. In mir steckt ein belgischer Schäferhund, ein Malinois, und das findet das Frauchen ganz besonders toll.

Cujo war am Anfang ganz schön hässlich zu mir, das muss man ja mal sagen. Irgendwann sind wir dann zusammen zum Doktor und schliefen ganz lange. Danach hatten wir keine Eier mehr. Das Frauchen sagt zwar, wir wüssten gar nicht, dass uns was fehlt, aber das ist natürlich Quatsch. Natürlich wissen wir, dass wir jetzt keine Eier mehr haben, wir sind doch nicht blöd. Seitdem gehts uns aber irgendwie besser und der Türke lässt mich meistens in Ruhe, es sei denn, ich klaue ihm seine Kaustangen oder sein Lieblingsspielzeug, dann rastet er immer noch total aus. Ich renne dann immer schnell zum Frauchen und jammere ganz laut, damit sie mich tröstet und mit Cujo schimpft, das funktioniert auch ganz gut. Ansonsten bin ich eher der gemütliche Typ: kuscheln, schlafen, bällchenspielen, fressen, kuscheln, schlafen - das ist genau mein Leben!




"Dass mir der Hund das Liebste sei, sagst Du , oh Mensch, sei Sünde. Der Hund bleibt mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!" (Sprichwort)







Und das ist sie! Nein nicht der braune Bär auf dem Rechner! Hinten links natürlich - gut sie wirkt leicht vergrätzt, aber das ist ja auch kein Wunder - sie arbeitet gerade. Wenn sie frei hat, kann sie auch andere Gesichter machen, dann bleckt sie ganz oft die Zähne! Das ist unsere MAMA!!!!

Alter: 49
aus: 66119 Saarbrücken
 

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